Mit dem Predigen fing ich bereits in meinen Zwanzigern an. Seit den neunziger Jahren kamen Gastpredigten hinzu. Und das nicht nur innerhalb „meiner“ Bewegung, sondern in verschiedensten Gemeinden, so z.B. auch in FeGs und landeskirchlichen Gemeinschaften. Dies hat immer hervorragend funktioniert, weil gegenseitiger Respekt und die Konzentration auf das, was uns eint, für mich selbstverständliche Voraussetzungen jedes externen Predigtdienstes sind.
Da ich über ein gesundes biblisches Fundament verfüge, sind meine Predigtthemen äußerst vielfältig. Viele Botschaften sind eher seelsorgerlich, vermitteln die praktische Anwendung biblischer Lebensberatung oder sind evangelistisch – rufen also Menschen zum Glauben an Jesus Christus. Meine Überzeugung ist, dass es sich bei der Bibel um das Wort Gottes handelt, welches zu jedem Lebensbereich entscheidende und gute Wegweisung bereithält.
Die Rückkehr der Christen zu ihren jüdischen Wurzeln ist mir ein besonderes Anliegen – hierzu biete ich sogar ein komplettes Seminar an, auf Wunsch auch mit mehreren Einheiten (siehe weiter unten).
Was die Predigtlängen betrifft, so halte ich mich gerne an die Vorgaben der einladenden Gemeinde. Eine halbe Stunde Zeit sollte man einem Gastprediger bei einer regulären Gottesdienst-Predigt jedoch mindestens einräumen. Ich verspreche: Es wird nicht langweilig!
Honorare und Vergütungen sollten wir individuell besprechen. Da ich um die finanziell meist limitierte Situation vieler Gemeinden und Werke weiß, begnüge ich mich bei Predigtdiensten mit einem moderaten Sprecherhonorar und der Erstattung der Fahrtkosten. Manche Dienste (z.B. in Senioren- und Pflegezentren) leiste ich grundsätzlich ehrenamtlich und unentgeltlich.
Es gibt Themen und Umstände, wo eine einfache Predigt nicht ausreicht. Sei es wegen der Komplexität der Materie, der Notwendigkeit von Rückfragen und Feedbackrunden oder aufgrund einer Krisen- oder Konfliktsituation. Oft kann qualifizierter, externer Input hilfreich sein, etwa in Form einer Abendveranstaltung mit etwas längerem Vortrag und anschließendem Gespräch. Oder in Form von zwei oder mehr Lehreinheiten, ebenfalls mit Gesprächsmöglichkeit. Oder als reine Fragerunde zu einer ganz bestimmten Problemstellung.
Hier einige Beispiele für solche Themen und Anlässe:
Die jüdischen Wurzeln des christlichen Glaubens
Gerade dieses Thema verdient eine nähere Betrachtung. Zumal es hier unzählige Schätze zu heben, aber auch viele Missverständnisse aufzuklären gilt. Ziel ist das Verständnis dafür, warum Israel und das jüdische Volk uns als Christen persönlich betreffen.
Warum neutestamentliche Teamleitung so wichtig ist
Totalitäre Leitungskonzepte haben schon viel Schaden in christlichen Gemeinden oder Organisationen angerichtet. So weit muss es nicht kommen, wenn man destruktive Leitungsstrukturen erkennt und die Richtschnur des Neuen Testamentes beachtet, die auf Einheit und Einstimmigkeit beruht.
Vorfahrenschuld
Ein interessantes, aber auch oft kontroverses Thema. Werden hier zu einseitige Schwerpunkte gesetzt, kann das in einer Kirche oder Gemeinde ganz schön hohe Wellen schlagen. Spätestens dann ist ausgewogene und unaufgeregte biblische Lehre gefragt.
Die pfingstlich-charismatische Bewegung
Nicht wenige Leiter und Kirchen haben mit dieser Bewegung bereits Erfahrungen gemacht – einige positiv, andere aber auch negativ. Ich bin seit über 35 Jahren Insider, davon 20 Jahre als Leiter. Deshalb kenne nicht nur die Licht- sondern auch die Schattenseiten, um Rede und Antwort zu stehen. Mein Ziel: Sich verstehen, Vorbehalte abbauen und das Einende statt des Trennenden finden.
Wohin geht die gesellschaftliche Entwicklung – und was bedeutet das für Christen?
Ein heißes Eisen, weil es nicht ohne die Betrachtung politischer Sachverhalte auskommt. Der gesellschaftliche Wind weht bibeltreuen Christen mehr und mehr ins Gesicht. Viele Kirchen sind jedoch auf kommende Ereignisse völlig unvorbereitet. Höchste Zeit also für fundierte biblische Analyse sowie den Blick nach vorne – und nach oben.